3 Kommentare

  1. Sehr inspirierend! Dazu passend auch der schöne Artikel „Was zählt, Ist im Glas, nicht im Namen“ in der FAS von heute. Nur ein Hinweis: „Als wärs ein Stück von mir“ ist nicht nach Uhland benannt, sondern nach der Autobiographie von Carl Zuckmayer, dessen Stück „Der fröhliche Weinberg“ im Weingut Gunderloch spielt.

  2. „sondern ein Independent-Bügelverschluss. Soll man den Rosé gar aus der Flasche weggluggern wie eine Flasche Flensburger? Man weiß es nicht, aber dieser Wein macht eine Menge Angebote an den potentiellen Käufer.“

    Das ist einfach Wein togo für den Brüsseler Platz, wenn der denn mal wieder irgendwann öffnet 😉

  3. Wein ist auch ein Modeprodukt, das Konsumenten ansprechen soll. Ruländer verkauft sich nicht mehr. Pappt man auf den selben Wein aber „Pinot gris“ drauf, ist er plötzlich hip. Das selbe ist es bei den Etiketten. Die gehen auch mit der Mode, um den Inhalt zu verkaufen.

    Entsprechend ist es mit den Namen. Insbesondere jüngere Winzer kommen da auf witzige Ideen. Da wird ein Rotwein aus Madiran „Origami“ genannt, und ein Wein aus Saint Mont heißt „Gueules de Saint Mont“.

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